Albumcheck | She was a boy von Yael Naim

Als absoluter Apple und Steve Jobs Jünger ist mir Yael Naim selbstverständlich ein Begriff, schließlich hat sie mit ihrer Single „New Soul“ die Launch-Kampagne des Mac Book Air promotet. Ihr Album „Yael Naim“ verkaufte sich daraufhin zwei Millionen Mal.

Nun legt Yael Naim mit „She was a boy“ nach. Das erstaunliche an dem neuen Longplayer: sie schrieb und nahm das Album „She was a boy“ in ihrem eigenen Apartment in Paris auf, welches sie als Studio ausgebaut hat. Obwohl zwischen ihrem alten und der neuen Platte drei Jahre liegen, war Naim nicht untätig in dieser Zeit. Die Fremd-Projekte ließen Naim reifen, was deutlich an ihrer neuen CD zu hören ist.

Trotzdem hat sie die Leichtigkeit ihrer Musik nicht verlernt. Ihre Popsongs sprühen vor positiver Energie und Lebenskraft. Mit ihren zarten Tönen verzaubert sie den Zuhörer. Ihre elfenhafte Stimme erzählt von tiefgründigen Geschichten ohne schwerfällig zu klingen. Naim zeigt, dass ihre Musik nicht nur anspruchsvoll ist, sondern auch tanzbar. Ihr Stimmpotenzial beschränkt sich jedoch auf eher ruhige Klangfarben. Wer bei Yael Naim lautstarke Gesangspassagen erwartet, ist an der falschen Adresse. Das lässt manche Lieder, trotz der herausragenden instrumentalen Arrangements, etwas langweilig erscheinen. „She was a boy“ ist jedoch ein gelungenes Werk, welches mit feinster Feder komponiert wurde. In Frankreich wurde das Album bereits im letzten November veröffentlicht und hat mittlerweile Goldstatus erreicht.

Auch in Deutschland wird „She was a boy“ seine Anhänger finden.

Anspieltipps:

  • Come home
  • My Deams
  • Go tot he river
  • Mystical love

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