Albumcheck | Mayday von Various Artist

[itunes link=“http://itunes.apple.com/de/album/mayday-2011-twenty-young-dj/id427977778?uo=4″ title=“Mayday“]
Ohne Booklet ausgestattet kommt die neue Compilation „MAYDAY 2011 | Twenty Young – The Official Mayday Compilation“ daher. Ein Booklet ist auch gar nicht nötig. Seit meiner ersten Mayday Compilation aus dem Jahr 1993 hat sich musikalisch einiges getan. Die Zeiten der Trillerpfeifen und Gasmasken ist schon lange vorbei. Wer jedoch noch nie auf einer Mayday war, sollte sich schleunigst zu dieser Veranstaltung begeben. Erst dann erkennt man den wahren Wert.

In diesem Jahr zählt die größte Indoor-Technoparty sage und schreibe 20 Lenze. Das feiert Kontor Records selbstverständlich mit 3 CDs. Auf 62 Tracks hört man also die geballte Kraft der Mayday. So geben sich DJs wie Moguai, Paul Kalkbrenner, Blank & Jones, Fedde Le Grand und Westbam die Klinke in die Hand. Auf der dritten CD präsentiert Tom Novy seinen Mayday Classics Mix und es ist ein Mayday Athems Mix zu hören.

Es dauert natürlich erst einmal seine Zeit, bis man sämtliche Titel gehört hat, um ein Gesamturteil abgeben zu können. Um es vorweg zu sagen, manche Songs erinnern ein wenig an die Tracks von Daft Punk zum Film Tron. Doch nichts für ungut. Weitere Kracher folgen. Songs wie „Ghosts N Stuff“ oder „Stranger to Stability“ heizen richtig ein. Aber auch „Original Challenge“ oder „King of Night“ können sich hören lassen. Insgesamt sind auf der ersten Scheibe genau 20 Titel und bis auf ein bis zwei kleinen Ausrutschern sie absolut hörenswert.

Weiter geht es mit Disc II. Sie ist etwas melodischer und mehr dem Genre House zuzuordnen. Im Focus stehen dabei die Voices. Hier finden sich DJs wie Martin Solveig oder Toni Del Gardo wieder. Besonders auffällig der Titel „I dropped an E on the Dancefloor“, indem man einfach Passagen von Peter Gabriel „Sledgehammer“ einfließen hat lassen. Für Stimmung sorgen „Gladiator“ und „Gimme five“. Kaum spielt Disc II an, hat man schon Partylaune und ein Grinsen auf dem Gesicht. Ein gelungenes Werk, welche auch allein bestehen könnte. Die 20 Tracks haben eine hohe Qualität. Somit enttäuscht auch die zweite CD keineswegs.

Danach folgt der nächste Streich. Auf der dritten CD präsentiert Tom Novy seinen Mayday Classics MIx. Und: SURPISE!! Es geht richtig ab! Nach den ersten beiden Scheiben hatte man kaum noch eine Steigerung erwarten können, doch Tom sorgt dafür, dass auch die letzten Hörern anfangen mit den Füßen zu wippen und mit dem Kopf im Rhythmus zu nicken. Novys Mix beinhaltet 11 Tracks feinster Technokultursongs. Folgend fanden noch 10 weitere Tracks ihren Platz. Der Mayday Anthems Mix ist genau, dass was man auf einer Compilation dieser Art finden sollte.

Leider fehlen die Mayday Hymnen der vergangenen Jahre, was wirklich schade ist. Trotz allem ist die Mayday Compilation ein Leckerbissen und wird ihren Zuhörern sicherlich viel Freude bereiten.

Anspieltipps:

  • Ghosts N Stuff
  • Regenerate
  • Plätscher
  • Original Challenge
  • Heartbeat
  • Drowing
  • Gimme Five
  • Free Tribe
  • Italien Fireflies
  • Lover Boy
  • Love me Baby
  • Sonic Empire

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