Albumcheck | Halations von Black as Chalk

Da gibt es eine Band aus Göttingen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt mit ihren Kompositionen zu beglücken. So genannte Indiemonster. Sie nennen sich Black as Chalk. Ins Deutsche übersetzt heißt die Band eigentlich „Schwarz wie Kreide“. Der Name an sich ergibt somit keinen Sinn, da Kreide ja bekanntlich weiß oder farbig ist. Wer von euch hat schon einmal schwarze Kreide gesehen?

Nun könnte man annehmen, dass es sich mit dem Sound der Band ähnlich verhalten könnte. Dem ist nicht so. Auf ihrem neuen und mittlerweile zweiten Longplayer „Halations“ geben sich die Jungs zwar etwas zynisch, was vielleicht auch Dr. House vor Neid erblassen lassen könnte, dennoch hat die Band ihre Natürlichkeit nicht eingebüßt.

Ein bißchen grau scheint es über Deutschlands Himmel schon zu sein, aber das sollte niemanden abschrecken. Es kann ja nicht jeden Tag die Sonne scheinen. Ähnliches kann man auch den Lyrics der insgesamt zwölf Tracks entnehmen. Langweilig wird es zumindest nicht. Manchmal bildet man sich sogar ein, Einflüsse von „The Clash“ oder „David Bowie“ zu hören. ( Man kann sich aber auch täuschen )

Bis zum 29. April müsst ihr jedoch noch warten, bis ihr den Longplayer bei Timezone kaufen könnt. Deswegen müsst ihr euch schon einmal auf unser vorzeitiges Urteil verlassen. Ein bisschen Pop-Rock zum Abzappeln ist auch dabei. „Halations“ ist ein grundsolides und goldfarbiges Album, welches trotz vieler musikalischen Grautöne dennoch Luft und Laune versprüht.

Anspieltipps:

  • Dance
  • The Cloven Boy
  • Weir Lovemakers
  • Spanish Flu

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