Me And My Drummer on TOUR

Die Redaktion hat sich mal wieder auf die Suche unbekannter Künstler begeben, wenn man es wirklich so bezeichnen kann. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist es, auf Künstler aufmerksam zu machen, die noch nicht unter Vertrag stehen und sich fernab der schillernden Popwelt mit ihrer Musik bewegen. Diesmal ist uns „Me an My Drummer“ ins Auge gefallen.  Charlotte Brandi und Matze Prölloch bilden das Duo.  Ihr Musikstil ist wirklich einzigartig. Aber überzeugt euch selbst.

Die Dinge aufs Wesentliche zu reduzieren muss keinesfalls bedeuten, Abstriche machen zu müssen – solange übrig bleibt, was wirklich zählt. Das Indie-Duo Me And My Drummer beweist: Weniger ist mehr als nur mehr, es ist ein Markenzeichen.

Besonders live sind die beiden ein Erlebnis, denn den Zuschauer erwartet keine Gruppe im klassischen Sinne, sondern zwei Menschen, die abwechselnd Sparringpartner oder Einheit sind, Team oder Gegner. Charlotte Brandi, ihres Zeichens Komponistin von Harmonie und Text, erzählt, fordert auf, träumt vor sich hin, wird aber immer wieder von Matze Pröllochs in die Wirklichkeit zurückbefördert, mal zärtlich, mal brutal.

Die Songs wollen sich nicht auf einen Sound beschränken, der rote Faden in dieser Musik ist nicht zu verlieren. Dafür sind die zwei Musiker zusammen zu charakteristisch, ist hier doch der Drummer an seinem Instrument genauso Songwriter wie Brandi an Keys und Stimme. Deswegen leisten sich die Zwei auch Zitate aus 80´s Pop, 90´s Rock, Folk, Lounge oder Trip-Hop ohne ihr spezielles Charisma kaputt zu kriegen. Hört man Songs von Me And My Drummer, hört man minimalstinstrumentierten und definitiv einzigartigen Indie-Pop der mit all dem am Ende nur spielt – vor allem mit sich selbst.

Mit Konzerten in ganz Deutschland (unter anderem auf dem Fusion-Festival in Neustrelitz im Juni 2010) und inzwischen zwei EP-Veröffentlichungen haben sich Me And My Drummer bundesweit in der Indie-Szene etabliert und sind als gefragter Live-Act immer häufiger auf Festivals und in Clubs zu sehen.

Tourdaten 2011:
  • 15.01. Berlin, Brunnen70
  • 18.02. Hamburg, Gängeviertel, Jupi Bar
  • 22.02. Hamburg, Astrastube, Support: Electric Ocean People
  • 23.02. Berlin, Schokoladen, Support: The Piano Moving Company
  • 02.03. Köln, Gotteswegstudio A
  • 04.03. Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus
  • 05.03. Bochum, Rottstr5-Theater, Support: Luc Labertage
  • 07.03. Stuttgart, Zwoelfzehn, Support: Jon Van Mono
  • 10.03. Tübingen, Landestheater Werkstatt, Support: Jon Van Mono
  • 11.03. Ludwigsburg, DasFlint, Support: Jon Van Mono
  • 12.03. Erfurt, Franz Mehlhose, Support: Petula
  • 15.03. Hamburg, Hafenklang, mit Findus
  • 24.03. Berlin, Circus Hostel, Goldman’s Bar
  • 07.04. Hamburg, Soulkitchen
  • 09.04. Hamburg, Astrastube
  • 15.04. Aachen, Mörgens Theater, Support: Daniel Gilt
  • 16.04. Reutlingen, FranzK, „Burning Eagle Festival“
  • 07.05. Tübingen, Sudhaus, mit Bonobo

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