Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert präsentiert die CD Royal Wedding | Die königliche Hochzeitsmusik

2011 steht voll und ganz im Glanz der königlichen Hochzeiten. Nach acht Jahren Dauerbeziehung, wird nun endlich ein königliches Märchen wahr, Prinz William und seine Verlobte Kate Middelton treten vor den Traualtar.

Zu diesen feierlichen Anlass veröffentlicht Edel Germany die CD „Royal Wedding – Die königliche Hochzeitsmusik“ präsentiert von dem Adelsexperten Rolf Seelmann-Eggebert. Dieser „Hochzeitssoundtrack“ liefert klassische Titel wie Mendelssohns „Hochzeitsmarsch“ aus „Ein Sommernachtstraum“ oder „Treulich geführt, ziehet dahin“ von Wagner, auch bekannt als „Hier kommt die Braut“. Zusätzlich bietet das Booklet die schönsten Hochzeitsbilder aus europäischen Königshäusern.

Der Journalist Rolf Seelmann-Eggebert ist einer der bekanntesten deutschen Adelsexperten, der seit 30 Jahren über den europäischen Adel berichtet. Bereits bei der königlichen Hochzeit von Victoria & Daniel im letzten Jahr, stand er als Kommentator für die ARD vor der Kamera. Seelmann-Eggebert hat exklusiv für die CD „Royal Wedding – Die königliche Hochzeitsmusik“ ein Vorwort geschrieben.

© Rolf Seelmann-Eggebert Pressemitteilung | Berlinièros PR

Zitat:

Von Prinz William und Kate Middleton, dem königlichen Brautpaar in Großbritannien, wieß man, dass es im
Alltag viel übrig hat für Rock und Pop, für zeitgenössische Unterhaltungsmusik. Das galt auch für Williams
Mutter, die legendäre Prinzessin Diana. Sie fand in dieser Musikszene sogar enge persönliche Freunde wie
Elton John, dessen Song „Candle in the Wind“ bei der Trauerfeier für Diana 1997 Fernsehzuschauer in aller
Welt zu Tränen rührte.

Viele Kompositionen, die uns aus der Zeit der Renaissance, des Barock, der Klassik, der Romantik überliefert
sind, verdanken wir Musikern, die ihr Leben lang für die fürstlichen Höfe Europas gearbeitet haben. Wenn bei
einer königlichen Familie eine Trauung anstand, eine Taufe oder auch ein Todesfall – immer wieder wurde von
dem Hofkomponisten erwartet, dass er für das jeweilige Ereignis den richtigen Ton traf: mal ausgelassen
fröhlich, mal glanzvoll, mal tröstend. Dasselbe galt natürlich auch für Staatsakte, eine Krönung zum Beispiel
oder einen lang herbeigesehnten Friedensschluss nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzung. Der in Halle
1685 geborene Georg Friedrich Händel beherrschte diese Kunst, es seinen aus Hannover stammenden
königlichen Herren Georg I. und Georg II. recht zu machen, derart perfekt, dass er 1759 als ein reicher Mann in
London starb.

Übrigens verdanken wir in Deutschland es in erster Linie der großen Zahl unserer ehemals regierenden Häuser,
dass wir noch heute über eine musikalische Infrastruktur verfügen, um die uns die ganze Welt beneidet. Denn
ob Fürst, König oder Kaiser – jeder Feudalherr legte Wert darauf, mit seinem eigenen Orchester und
Opernhaus zu glänzen. Und als es mit dem Glanz 1918 zu Ende ging, gab sich die Republik Mühe, das
kulturelle Erbe einer verflossenen Zeit auch weiterhin zu pflegen.

Der andere Quell, aus dem sich die Musik über Jahrhunderte nährte, war natürlich die Kirche. Der Brauch,
jeden Sonntag mit einer anderen Kantate, jedes Kirchenfest mit einem anderen Oratorium zu begehen, hat uns
einen unglaublichen Reichtum wunderbarer Werke beschert.

Händels Amt des „Hofkomponisten“ gibt es übrigens am Hofe von St. James` bis auf den heutigen Tag, nur,
dass sein gegenwärtiger Inhaber Sir Peter Maxwell Davies, der sich „Master of the Queen´s Music“ nennt, eher
mit einem symbolischen Ehrensold als einer angemessenen Vergütung rechnen darf. Es gibt auch noch einen
Hofpoeten. Und wenn Majestät ihr Frühstück einnimmt, spielt vor der Tür der Dudelsackpfeifer der Königin.
Charles darf als Prince of Wales die Dienste einer Harfinistin in Anspruch nehmen.

Zitat Ende

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